Solarkollektoren Verguetung-alt

Photovoltaik Vergütung (Einspeisevergütung & Direktvermarktung) 

aktuelle Vergütungssätze und Prognose siehe Tabelle unten - vereinfachte Darstellung zur Veranschaulichung 

TIPP: PV Anlage im schnellstmöglichen Monat anmelden -  hohe Einspeisevergütung für volle 20 Jahre sichern - Sätze gelten nur noch bis Dezember 2020 - bis dahin fallen die monatlichen Sätze kontinuierlich! 

Die nachfolgenden Vergütungs-Sätze gelten nur für PV Anlagen in Deutschland, in anderen Ländern gelten entweder keine oder jeweils andere, nationale Sätze.

Die Vergütung für Photovoltaik-Strom ist staatlich garantiert und basiert auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahre 2000 ins Leben gerufen wurde. 

Seit dem Jahr 2000 regelt das erneuerbare Energien Gesetz den Vorrang der erneuerbaren Energien in Deutschland, sowie deren Vergütung für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.

Für die Einspeisevergütung hat der Gesetzgeber eine maximale Grenze bei einer in Deutschland installierten Photovoltaik Leistung von insgesamt 52 GIGAWATT (GW) festgelegt. Ende 2018 waren in Deutschland bereits über 45 GW PV Anlagenleistung installiert.

Bis zum Erreichen des Gesamtbauziels von 52 GW oder bis spätestens Dezember 2020, wenn die Vergütungsregel ausläuft, werden die Vergütungssätze monatlich gesenkt und entfallen dann ganz. Ab dem 1. Januar 2021 wird es keine Photovoltaik Vergütung mehr geben.

Mit einem Ziel-Zubau-Korridor zwischen 2,5 (GWp (2500MW) und 3,5GW (3500MW) pro Jahr versucht der Gesetzgeber ein  zu schnelles Wachstum neuer PV Anlagen zu bremsen, dementsprechend wird der monatliche Satz der Vergütung mehr oder weniger gesenkt. 

Betreiber von vergütungsfähigen PV Anlagen können entweder den kompletten, produzierten Solarstrom verkaufen (= Volleinspeisung) oder zuerst den produzierten Solarstrom lokal verbrauchen und dann nur den Überschuss, der nicht verbraucht werden kann, verkaufen (=Überschusseinspeisung).   

Betreiber von vergütungsfähigen PV Anlagen erhalten für Solarstrom, der in das allgemeine Stromnetz eingespeist wird, eine monatliche Vergütung. Bei Anlagen bis 100KWp wird die Vergütung (= Einspeisevergütung) vom Netzbetreiber (Energieversorger) überwiesen, bei Anlagen größer 100KWp bis 750KWp muss die Abrechnung über einen Direktvermarkter abgewickelt werden. 

Inbetriebnahme-Zeitpunkt (Monate im Installationsjahr zählen mit !) 
Die Höhe der Einspeisevergütung für die installierte PV Anlage basiert neben der Anlagengröße auch auf dem Inbetriebnahme-Zeitpunkt (Inbetriebnahme-Monat). Der Vergütungssatz zum Inbetriebnahme-Zeitpunkt bleibt danach für 20 Jahre konstant und garantiert. Die Vergütung wird 20 volle Kalenderjahre gezahlt zuzüglich der Monate im Installationsjahr.  

Degression
Die Eingangssätze der Einspeisevergütung werden monatlich um einen variablen Prozentsatz abgesenkt. Die Höhe des Degressionssatzes ist abhängig von Zubau an PV Anlagen jeweils im vorherigen Bemessungszeitraum. Bei hohem Photovoltaik-Zubau im vorangegangenen Quartal sinkt die Einspeisevergütung schneller, um zu schnelles Wachstum zu vermeiden. Bei niedrigem Zubau sinkt die Einspeisevergütung langsamer, um vermehrte Inbetriebnahmen neuer PV Anlagen anzureizen.

FESTE EINSPEISEVERGÜTUNG - Vergütungssätze bis 100KWp  

Dachanlagen von Okt 2018 bis Jan 2019 (* ab Feb 2019 Prognose geschätzt)
Angabe in Eurocent pro 1 kwh netto, Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude nach § 48 Absatz 3 EEG

Inbetriebnahme   bis 10 KWp (Ct/kWh)   bis 40 W(Ct/kWh  bis 100 KWp (Ct/kWh
01.10.2018  11,83 11,50 10,26 
01.11.2018  11,38 11,38  10,17
01.12.2018  11,59 11,27  10,07 
01.01.2019   11,47  11,15  9,96
01.02.2019*  11,36* 11,04* 9,47
01.03.2019* 11,25* 10,93*  9,53
01.04.2019*  11,14* 10,82*  8,5 

*) Unverbindliche Schätzung mit 1 % Degression. Die Höhe der zukünftigen Vergütungssätze legt die Bundesnetzagentur auf Basis der Zubauzahlen fest. Da diese noch nicht feststehen, haben wir die Zahlen in der Prognose geschätzt. Für Anlagengrößen von 40 KWp bis 100KWp stehen die Vergütungssätze bis April 2019 schon fest.   

MARKTPRÄMIENMODELL - Vergütungssätze bis 750 KWp (Direktvermarktung)
Dachanlagen von Okt 2018 bis Jan 2019 (* ab Feb 2019 Prognose geschätzt)
Die angegebenen Vergütungssätze enthalten 0,4 Cent für den Direktvermarkter, die abgezogen werden müssen. 
Angabe in Eurocent pro 1 kwh, Wohngebäude, Lärmschutzwände und Gebäude nach § 48 Absatz 3 EEG

Inbetriebnahme   bis 10 KWp (Ct/kWh)   bis 40 KWp (Ct/kWh)   bis 750 KWp (Ct/kWh) 
01.10.2018  12,23  11,90  10,68
01.11.2018   12,11  11,78  10,57
01.12.2018  11,99  11,67  10,47
01.01.2019  11,87   11,55  10,36 
01.02.2019*  11,75*  11,43*  9,87
01.03.2019*  11,63*  11,32*  9,93 
01.04.2019*  11,51*  11,21*  8,9 

*) Unverbindliche Schätzung mit 1 % Degration. Die Höhe der zukünftigen Vergütungssätze legt die Bundesnetzagentur auf Basis der Zubauzahlen fest. Da diese noch nicht feststehen, haben wir die Zahlen in der Prognose geschätzt. Für Anlagengrößen von 40 KWp bis 750KWp stehen die Direktvermarktungs-Vergütungssätze bis April 2019 schon fest. 

Aus Gründen der vereinfachten Darstellung gehen wir auf andere Anlagentypen mit abweichenden Vergütungssätzen (z B. Freilandanlagen, öffentliche Ausschreibungen bei Anlagen größer 750 KWp...) nicht ein. Mehr Angaben dazu erhalten Sie bei der Bundesnetzagentur.  

Hinweis: Keine Garantie, Gewährleistung oder Haftung der hier veröffentlichten Angaben und Daten zur PV Vergütung. Es gelten ausschliesslich die offiziellen Angaben und Daten der Bundesnetzagentur (BNA), die monatlich veröffentlicht werden und auf der offiziellem Webseite der BNA eingesehen werden können. 

 Link zur BNA Webseite mit Excel Tabelle Download   

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